GUT INFORMIERT

Wissen A–Z

Hier findest Du das Azubi-Wissen von A-Z. Alle wichtigen Begriffe rund um Deine Ausbildung einfach erklärt.

A

Ärztliche Untersuchung

Vor der Ausbildung ist es wichtig, dass Du an die ärztliche Untersuchung aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz denkst. Sie ist wichtig, um zu prüfen, ob Du körperlich und geistig fit für die Ausbildung bist.

Ausbilder

Der Ausbilder ist die Person, die im Betrieb Dein Ansprechpartner ist, die Dir Aufgaben gibt und an die Du Dich wenden kannst, wenn ein Problem auftaucht.

Ausbildungsarten

Die bekannteste Ausbildungsart ist die berufliche Ausbildung. Das besondere daran ist, dass Du bei dieser Form der Ausbildung nicht nur im Betrieb arbeitest, sondern zusätzlich die Berufsschule besuchst. Die Unterrichtszeit in der Berufsschule wird als Arbeitszeit angerechnet.

Die rein schulische Ausbildung ist eine weitere Ausbildungsart. Dabei findet die Ausbildung hauptsächlich in der Fachschule statt. Du erlernst dort das praktische und theoretische Wissen.

Das duale Studium ist im Wesentlichen ein Hochschulstudium. Die Besonderheit besteht darin, dass im Studium feste Praxisphasen in einem Unternehmen vorgesehen sind. Das duale Studium ist somit weitaus praktisch orientierter als klassische Studiengänge und erleichtert so den Berufseinstieg.

Ausbildungsbegleitende Hilfen

Es kann vorkommen, dass Du während der Ausbildung Unterstützung beim Lernen brauchst. Das ist kein Problem, denn dann gibt’s Unterstützung von der Arbeitsagentur. Sie zahlen zusätzlichen Unterricht in kleinen Gruppen. So hast Du immer die Chance, Deine Ausbildung erfolgreich zu meistern.

Ausbildungsberater

Ausbildungsberater sind Mitarbeiter von der IHK, die Azubis und Betriebe beraten, falls es während der Ausbildung Probleme oder Fragen gibt. Du kannst Dich jederzeit an Sie wenden. Keine Sorge, die Beratung kostet Dich nichts.

Ausbildungsnachweise

Kurz vor Beginn Deiner Ausbildung bekommst Du ein sogenanntes Berichtsheft. Das Berichtsheft dient als Ausbildungsnachweis. Notiere von Anfang an, was Du im Betrieb lernst und welche Themen Du im Unterricht behandelst. Es ist wichtig, dass Du Deinem Ausbilder das Berichtsheft regelmäßig unaufgefordert zeigst, damit er sich ein besseres Bild machen kann, welche Fähigkeiten Du bereits erlernt hast.

Ausbildungsordnung

In der Ausbildungsverordnung stehen Regelungen rund um Deinen Ausbildungsberuf. Dazu gehören die genaue Bezeichnung des Berufs (ggfs. mit Fachrichtungen oder Schwerpunkten), die Ausbildungsdauer, das Berufsbild, der Rahmenplan und klare Vorschriften, wie die Prüfungen auszusehen haben. Die Verordnung gilt für ganz Deutschland.

Ausbildungsplan

Zu Beginn Deiner Ausbildung bekommst Du von Deinem Ausbilder einen Ausbildungsplan. Der Plan zeigt Dir, zu welchem Zeitpunkt Deiner Ausbildung Du welche Inhalte lesen solltest.

Ausbildungsvergütung

(s. Vergütung)

Ausbildungsverhältnis

Beginnst Du bei einem Betrieb Deine Ausbildung, besteht zwischen Dir als Azubi und Deinem Betrieb ein gültiges Rechtsverhältnis, das durch den Berufsausbildungsvertrag begründet wird.

Ausbildungszeit

Die Ausbildungszeit ist die Zeit, die Du täglich oder wöchentlich im Betrieb arbeitest. Die genaue Arbeitszeit steht in Deinem Ausbildungsvertrag. Als Azubi beträgt Deine tägliche Ausbildungszeit zwischen 7,5 und 8 Stunden. Dabei darfst Du nicht mehr als 40 Stunden in der Woche oder 8 Stunden täglich arbeiten. Falls mal besonders viel zu tun ist, geht es völlig in Ordnung, wenn Du ab und zu Überstunden machst. Dafür kannst Du an einem anderen Tag früher nach Hause gehen. Es ist nur wichtig, dass sich die Stunden ausgleichen.

Auslandsaufenthalt

Es gibt die Möglichkeit, dass Du einen Teil Deiner Ausbildung im Ausland absolvierst. Finanzielle Unterstützung erhälst Du dabei von Förderprogrammen.

Ausstattung

Für einige Ausbildungsberufe benötigst Du spezielle Arbeitskleidung oder Werkzeuge. Diese werden Dir gemäß BBiG vom Betrieb zur Verfügung gestellt.

B

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du bei der Agentur für Arbeit Berufsausbildungshilfe (kurz BAB) beantragen. Dazu musst Du als förderfähig im Sinne des Gesetzes eingestuft werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Du Deinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kannst. Bei Fragen rund um die BAB, kannst Du Dich jederzeit an die IHK wenden.

Berufsausbildungsgesetz (BBiG)

Das Berufsbildungsgesetz (kurz BBiG) ist die gesetzliche Grundlage für die Berufsausbildung im Betrieb. Im BBiG findest Du alle Regelungen vom Ausbildungsvertrag bis zur Abschlussprüfung.

Berufsausbildungsvertrag

Der Berufsausbildungsvertrag ist ein Vertrag zwischen Dir, dem Azubi, und Deinem Ausbildungsbetrieb. Damit der Vertrag gültig ist, müssen einige Regelungen beachtet werden: Der Berufsausbildungsvertrag muss allen Beteiligten vor Beginn der Ausbildung schriftlich vorliegen. Mündliche Vereinbarungen sind nicht ausreichend. In dem Vertrag muss folgendes unbedingt festgehalten werden: der Ausbildungsberuf, Beginn und Dauer der Ausbildung, eventuelle Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte, die tägliche Ausbildungszeit, die Probezeit, die Zahlung und die Höhe der Vergütung, die Dauer des Urlaubes sowie die Kündigungsvoraussetzungen.

Berufsschule

Im Rahmen der beruflichen Ausbildung lernst und arbeitest Du nicht nur in Deinem Betrieb, sondern auch in der Berufsschule. In der Berufsschule wird Dir das theoretische Wissen vermittelt. Im Unternehmen hast Du die Möglichkeit, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Der Unterricht findet entweder blockweise oder an festen Wochentagen vormittags statt. Bist Du unter 21 Jahren alt, hast Du die Pflicht, die Berufsschule zu besuchen.  Ab 21 Jahren kannst Du selbst entscheiden, Ob Du am Unterricht teilnimmst oder nicht. Der Besuch der Berufsschule ist immer zu empfehlen, da alle Azubis am Ende der Ausbildung die selbe Prüfung absolvieren.

Bewerbung

In einer Bewerbung dürfen nicht fehlen: Das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf, das Bewerbungsfoto, beglaubigte Zeugniskopien und Kopien von Praktikumszeugnissen. Die Unterlagen versendest Du entweder als PDF per Mail oder in einer Bewerbungsmappe mit der Post. Normalerweise bekommst Du schriftlich oder telefonisch eine Absage oder eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Es kann auch passieren, dass Du keine Rückmeldung von einem Unternehmen bekommst.

Bewerbungskosten

Wende Dich an einen Berater von der Agentur für Arbeit. Dort bekommst  Du jede Bewerbung  pauschal mit 5 Euro erstattet.

D

Dauer der Ausbildung

Die Dauer der Ausbildung hängt vom Ausbildungsberuf ab. Sie beträgt in der Regel zwei bis dreieinhalb Jahre. Du findest das Anfangs- und Enddatum Deiner Ausbildung in Deinem Ausbildungsvertrag. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du Deine Ausbildung verkürzen (s. Verkürzung).

E

Elternzeit

Auch in der Ausbildung können sich Mütter und Väter für die Betreuung ihres Kindes von der Arbeit freistellen lassen. Die Elternzeit wird nicht auf die Ausbildungszeit angerechnet. Wichtig ist, den Arbeitgeber frühzeitig zu informieren und den Antrag auf Elternzeit zu stellen. Während der Elternzeit entfällt die Ausbildungsvergütung. Für Auszubildende mit Kind besteht auch die Möglichkeit, die Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren (s. Teilzeitausbildung)

F

Fahrtkosten

Die Fahrtkosten zum Betrieb oder zur Schule musst Du selbst tragen. Anders sieht es aus, wenn Du nicht an Deinem regulären Ausbildungsort eingesetzt wirst (z.B. in einer anderen Filiale). In diesem Fall zahlt Dir Dein Ausbildungsbetrieb die Fahrtkosten.

I

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Es gibt 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. Sie sind für die Berufsausbildungsverträge der Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistungen zuständig. Die IHK begleitet Dich durch die gesamte Ausbildung. Sie ist Berater, Ansprechpartner bei Problemen, sowie für die Zwischen- und Abschlussprüfungen zuständig.

K

Krankheit

Wenn Du krank bist und nicht zur Arbeit kommen kannst, musst Du am selben Morgen Deinen Betrieb darüber informieren. Falls Du länger als drei Tage krank bist, brauchst Du ein ärztliches Attest.

Kündigung

Als Azubi genießt Du einen besonderen Kündigungsschutz. Da Du noch nicht ausgelernt bist und deshalb besonders schutzbedürftig, kann Dich Dein Ausbildungsbetrieb nur unter besonderen Voraussetzungen kündigen. Eine reguläre Kündigung ist grundsätzlich nur während der Probezeit (s. Probezeit) möglich. Nach der Probezeit muss dazu ein wichtiger Grund vorliegen.

L

Lohnsteuerkarte

Als Azubi musst Du, wie alle Arbeitnehmer, Lohnsteuer zahlen. Damit Dein Arbeitgeber diese Lohnsteuer ans Finanzamt zahlen kann, musst Du eine Lohnsteuerkarte beantragen und sie Deinem Arbeitgeber vorlegen. Du bekommst Deine Lohnsteuerkarte bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

M

Mündliche Prüfung

Deine Ausbildungsabschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. In der mündlichen Prüfung erhältst Du eine Aufgabe, die innerhalb einer festgesetzten Bearbeitungszeit zu lösen und anschließend vor den Prüfern zu präsentieren ist. Dabei geht es darum zu erkennen, ob Du das theoretisch erlernte Wissen auch praktisch anwenden kannst.

N

Nachlehre

Falls Du Deine Ausbildungsabschlussprüfung nicht bestehst, hast Du die Möglichkeit, die Ausbildung bis zum nächsten Prüfungstermin zu verlängern. Dein Ausbildungsbetrieb muss Dir die Zeit von maximal einem Jahr zur Nachlehre ermöglichen.

Nebenjob

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass Du während der betrieblichen Ausbildung durch einen Nebenjob Geld verdienst. Allerdings musst Du vor Beginn der Nebentätigkeit mit Deinem Ausbilder darüber sprechen. Grenzen setzen hier Regelungen im Ausbildungsvertrag und Arbeitnehmerschutzgesetze.

P

Pflichten aus dem Arbeitsvertrag

Der Berufsausbildungsvertrag begründet ein Rechtsverhältnis zwischen Dir und Deinem Ausbildungsbetrieb. Daraus entstehen Pflichten und Rechte (s. Rechte aus dem Ausbildungsvertrag) für beide Parteien. Zu den allgemeinen Pflichten eines Azubis zählen in erster Linie die Lernpflicht, die Sorgfaltspflicht, die Pflicht, Anweisungen zu befolgen, sowie die Schweigepflicht.

Probezeit

Deine Ausbildung beginnt immer mit der Probezeit. Sie dauert mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können Azubi und Arbeitgeber feststellen, ob das Ausbildungsverhältnis für beide Parteien passt und sie es fortsetzen möchten. Die genaue Dauer Deiner Probezeit findest Du im Berufsausbildungsvertrag.

Prüfungen

Im Laufe Deiner Ausbildung gibt es eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung. Die Zwischenprüfung findet meistens am Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Bei dieser Prüfung kannst Du nicht durchfallen. Sie soll Deinen Lehrern, Deinem Ausbilder und Dir selbst zeigen, auf welchem Wissensstand Du Dich aktuell befindest. Die Abschlussprüfung ist deutlich wichtiger. Denn da musst Du zeigen, dass Du die geforderten Kenntnisse und Fähigkeiten erworben hast und diese auch anwenden kannst. Falls Du die Abschlussprüfung nicht bestehst, kannst Du sie zwei Mal wiederholen.

R

Rechte aus dem Ausbildungsvertrag

Aus dem Berufsausbildungsverhältnis entstehen nicht nur Pflichten für den Azubi (s. Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag), sondern auch Rechte. Als Azubi hast Du das Recht auf eine angemessene Ausbildungsvergütung und auf die Freistellung während der Arbeitszeit für die Berufsschule. Dir steht ein spezielles Kündigungsrecht zu und Dein Betrieb muss es Dir ermöglichen, auf Dein Ausbildungsziel hinzuarbeiten. Private Besorgungen für Deinen Chef zählen beispielsweise nicht dazu.

S

Sachbezugswerte

Falls Dir Dein Betrieb eine Unterkunft, Kleidung oder Essen zur Verfügung stellt bezeichnet man diese Leistungen als Sachbezugswerte. Der Wert dieser Leistungen wird mit Deiner Ausbildungsvergütung verrechnet.

Schlichtungsausschuss

In manchen Fällen kann es zu Streitigkeiten zwischen Azubi und Betrieb kommen. Dann können zuständige Stellen einen sogenannten Schlichtungsausschuss bilden. Damit die Streitigkeiten fair beigelegt werden, befinden sich im Ausschuss jeweils ein Vertreter für den Azubi und ein Vertreter für den Betrieb. Die konkreten Regelungen zum Schlichtungsausschuss stehen in der Verfahrensordnung.

Sozialversicherungsausweis

Mit dem Sozialversicherungsausweis erhältst Du Deine Sozialversicherungsnummer. Handelt es sich um Deine erste Ausbildung, bekommst Du den Sozialversicherungsausweis automatisch mit der Post von der Rentenversicherung.

T

Tarifvertrag

Ein Tarifvertrag wird zwischen einem Arbeitgeber- und einem Arbeitnehmerverband geschlossen. Darin haben sich Vertreter von Chefs und Arbeitnehmern auf gemeinsame Regelungen geeinigt. Im Tarifvertrag steht zum Beispiel, wie viel ein Arbeitnehmer verdient, wie viel Urlaub er pro Jahr zur Verfügung hat und wie lange er wöchentlich arbeitet. Die Arbeitgeber müssen sich zum Schutz der Arbeitnehmer an die Tarifverträge halten.

Teilzeitberufsausbildung

In manchen Fällen, kannst Du den Antrag stellen, Deine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Gründe dafür können sein, dass Du ein Kind oder einen Verwandten betreust, das bzw. der pflegebedürftig ist. Eine Ausbildung in Teilzeit bedeutet, dass Du täglich oder wöchentlich weniger arbeitest als Deine Kollegen in Vollzeit.

U

Urlaub

In Deinem Berufsausbildungsvertrag steht ganz genau, wie viele Urlaubstage Du im Jahr hast. Die Anzahl der Urlaubstage, die Dir zustehen, hängt davon ab, wie alt Du bist. Bist Du noch unter 18 Jahren, stehen Dir zwischen 25 und 30 Werktagen pro Jahr zu. Bist Du über 18 – also als Volljähriger – hast du mindestens 24 Werktage Urlaub im Jahr. Im Rahmen dieser Regelungen entscheidet Dein Ausbilder, wie viele Urlaubstage Dir jährlich zustehen.

Übernahme nach der Ausbildung

Hast Du die Ausbildung abgeschlossen, endet auch Dein Recht darauf, weiter im Betrieb beschäftigt zu werden. Letztlich entscheiden Deine Vorgesetzten, ob Du nach der Ausbildung übernommen wirst. Es ist ratsam, ein paar Monate vor Ausbildungsende mit ihnen darüber zu sprechen und zu einer Klärung zu kommen.

Überstunden

Es kann vorkommen, dass Du besonders viel zu tun hast und Du ein paar Überstunden leisten musst. Wenn die Zeit, die Du länger arbeitest, Deinem Ausbildungsziel dient, sind die Überstunden erlaubt. Dafür darfst Du an einem anderen Tag etwas früher gehen. Bist Du unter 18, darfst Du grundsätzlich keine Überstunden machen.

V

Vergütung

Wie hoch Deine Vergütung ist, steht in Deinem Berufsausbildungsvertrag. Wie viel Du verdienst, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Da spielen unter anderem das Bundesland, die Branche und der Betrieb eine Rolle. Bei der Vergütung spricht man oft von Brutto und Netto. Das Bruttogehalt meint das reine Gehalt ohne Abzüge von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Das Nettogehalt ist niedriger als das Bruttogehalt. Es ist der Teil Deines Gehalts, von dem Steuern und Sozialabgaben schon abgezogen sind. Im Prinzip entspricht das Nettogehalt dem Betrag, der wirklich auf Deinem Konto landet. Noch eine gute Nachricht: Die Ausbildungsvergütung steigt jährlich ein bisschen an.

Verkürzung

Normalerweise beträgt die Dauer Deiner Ausbildung 3 bis 3,5 Jahre. Du hast unter bestimmen Bedingungen auch die Möglichkeit, Deine Ausbildung zu verkürzen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Du Abitur, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ähnliche Vorkenntnisse hast. Ob Du letztendlich wirklich verkürzen darfst, entscheidet Dein Ausbilder.

Verschwiegenheitspflicht

Die Verschwiegenheitspflicht bedeutet, dass Du niemandem Geschäfts- oder Dienstgeheimnisse verraten darfst. Wenn Du interne Daten, Abläufe oder Erfindungen nach außen trägst, kann daraus ein Schaden für das Unternehmen entstehen. Missachtest Du die Verschwiegenheitspflicht, hat Dein Ausbilder das Recht, Dich zu kündigen.

Z

Zuständige Stelle

Die sogenannten Kammern (IHK oder Handwerkskammern) sind für Dich während Deiner Ausbildungszeit zuständig. Sie haben ein Verzeichnis, in dem die Berufsausbildungsverträge registriert sind. Somit haben sie alle grundlegenden Infos zu Deiner Ausbildung. Die zuständigen Stellen beraten Dich vor und während der Ausbildung bei Fragen, Unsicherheiten oder Problemen. Sie organisieren Deine Prüfungen und überwachen Deine Ausbildung bis zum Schluss.

Zwischenprüfung

(s. Prüfung)