ERFAHRUNGSBERICHTE

Alessandra Weiland

Beruf: Mediengestalterin (Print und Digital/GT)
Geburtstag: 24.02.1998
Abschluss: Fachoberschule

ZUFRIEDENHEIT

ZUKUNFTSCHANCEN

ARBEITSSPASS

Sobald ich mal eine freie Minute habe, schnappe ich mir ein Blatt Papier und fang an zu zeichnen. Das war schon immer so. Auch an Werbung komme ich meistens nicht vorbei ohne mir anzuschauen, wie das Plakat oder die Anzeige gestaltet ist. Deshalb lag für mich eine Ausbildung zur Mediengestalterin auf der Hand. Denn der Beruf ermöglicht es mir, beides zu verbinden – für mich mein Traumberuf.

Anforderungen an den Job
Sei es bei Plakaten, Broschüren oder einem Logo – beim Gestalten von Grafiken kommt es immer auf Details an. Auch wenn sie noch so klein sind. Deshalb ist es für Mediengestalter sehr wichtig, ein gutes Gefühl für Farbwelten und Proportionen zu haben. Ein wichtiger Punkt ist deshalb auch, dass man gut im Team zusammenarbeiten kann, da durch mehrere Meinungen und Ansichten bessere Ergebnisse erreicht und Fehler vermeidet werden. Zu guter Schluss sollte man ein hohes technisches Verständnis haben. Denn es wird fast alles am Computer erstellt und designt. Wer da nichts mit PCs anfangen kann, ist schnell aufgeschmissen.

Vorteile der Ausbildung in der Praxis
Gerade Mediengestaltern hilft die Verbindung zwischen Praxis und Theorie enorm. Bei der Gestaltung kann man viel experimentieren und sieht in der praktischen Anwendung direkt, ob etwas gut aussieht oder nicht. Ohne theoretische Grundlagen wäre das nicht möglich. So kann ich beispielsweise die Kenntnisse über verschiedene Druckverfahren oder Veredelungen direkt bei der nächsten Gestaltung miteinfließen lassen. Dadurch habe ich nicht nur neue Ideen, sondern am Ende auch bessere Ergebnisse.

Arbeiten und Leben im Saarland
Das Saarland mag Manchen auf den ersten Blick vielleicht klein erscheinen. Aber für mich und meine berufliche Zukunft hat es viele Vorteile. So kennt man sich untereinander und ist miteinander verbunden. Manche Azubis aus meiner Klasse sind in verschiedenen Betrieben und arbeiten dennoch eng zusammen. Dadurch entsteht ein großer Gedankenaustausch – und die Resultate sprechen für sich.